> 25. Februar bis 11. April 2009
Behäkelnd beklöppelter Strick- und Stick-Schick für's Wohnen, Tafeln und Schmücken - je hipper, je Handarbeit! Thérèse de Dillmonts Enzyklopädie der weiblichen Handarbeiten erschien vor 100 Jahren. Heute inspiriert ihr Werk die Avantgarde und damit die Design-Trends zu Beginn unseres Jahrtausends. Originelle Originale, praktisch Dekoratives und schönes Hässliches - oder umgedreht - gefällt uns allen inmitten industrieller Massenmonotonie. Der frische Wind kommt aus den Handarbeitskörbchen Europas - lassen sie sich überraschen! »mehr…

Vom 25. Februar bis 11. April 2009
Mo-Fr 12-19 Uhr, Samstags 11-16 Uhr

craft2eu Ladengalerie für europäisches Kunst!Handwerk und Design
Eppendorfer Weg 231
20251 Hamburg
Telefon 040/480 928-22
Telefax 040/480 928-24

     
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Die Zeit eilt. Hier ist nun die "Handarbeit".

Hier 10 Bilder mit direkten Eindrücken von Schaufenster und Ausstellung und eine Liste der Teilnehmer

Die Namensliste folgt den Bildern in der Reihenfolge von rechts nach links -  (klicken sie auf die fettgedruckten Namen und sie bekommen eine ganze Seite Informationen dazu )

Armel Barraud aus Frankreich, geklöppelte Drahtmotive als Wandschmuck - sehr aufregend!

Frederique Morrel,(2Abb.), Designerin in Paris: Auf Streifzügen über die Flohmärkte, in Hausratsauflösungen findet Fréderique Morrel ihr Material:
Viele, viele Fleißarbeiten aus der Abteilung "Sticken nach Zahlen", deren Motive von Disney's Mickey Mouse bis zu Manet's Olympia reichen, dienen ihr in den verwegensten Kompositionen als Polsterbezug für Fuß- und Sitzbänke, Poufs, Kissen und andere Accessoires - jüngst sogar Trophäen, Hirsche und Wölfe.
Mit ihrer amüsanten Transformation des als "spießig" verschrienen Zeitvertreibs erobert sie seit zwei Jahren ebenso humorvoll wie erfolgreich die Herzen der Avantgarde wie der mondänen Welt.

Andrea Williamson, englische Textil-Designerin von den Shetlandinseln, zeigt gestrickte Wanduhren, die  wie das Ergebnis der Vermählung eines bunten Norwegers mit einer schönen Schwarzwälderin wirken, frisch und jung. 

Charlene Mullen aus London, Textildesignerin die der Folklore auf den vergangenen Messen wieder zu großer Aufmerksamkeit verholfen hat: bald mehr hier!

Alke Reeh, Künstlerin aus Düsseldorf: Eine umgedrehte römische Kuppel erinnert an eine barocke Sammeltasse, eine Kuppel der blauen Moschee an eine chinesische Reisschüssel. Umgekehrt eine Tasse in eine Photographie eines Gewölbes montiert, kann als Deckengemälde erscheinen. Die Faszination der "Weltformen" wie Alke Reeh sie nennt ist grandios und wir können zwei dieser feinen Studien zeigen.

Claire Coles, UK-London bestickte Porzellantässchen sind ein "must" in dieser Schau.

Valerie Casado, die französische Meisterin der "Spitzen" Keramik

Annette Bugansky's, Auftritt in unserer Ausstellung mit allen neuen Objekten.

Virginia Graham aus Cardiff, Wales schickte uns ihr "Patchwork-Geschirr" - das entpuppte sich vom Start weg als absoluter Publiikumsliebling - auch über sie bald mehr hier!

"Frosta-Design" enstand zunächst aus purer Freude am Häkeln. Dahinter verbergen sich Catharina Bodin und Anna Wallin Hallgren. Sie starteten ihr kleines Label im Januar 2008. Mit ihrem Angebot verbinden sie Gedanken des Recyclings - weiches Garn aus der Trikotstoffproduktion - und "selber machen" sehr überzeugend: Sie bieten Häkelpackungen an, in denen alles ist, was sie zum Häkeln des jeweiligen Produktes brauchen. Die vorgeschlagenen Produkte sind sehr originell, wie z.B. Körbe und Behälter für  Obst, Blumen, Spielzeug uva. -gehen nicht kaputt, sind waschbar ... und sehen auch noch lustig aus.

Julie Arkell, UK-London - mehr über ihre fantastischen Wesen lesen sie hier!

Greece for Lovers - Vasso Damkou, Thanos Karampatsos und Christina Kotsilelou sind drei griechische Designer die unter ihrem Label häufiger  griechische Tradition und Funktion humorvoll verknüpfen: "Wenn meine Großmutter einen ipod hätte würde er definitiv so aussehen! Eine gehäkelte Manschette um die harten Töne zu mildern, die du so gerne auf deinem ipod hörst!"

Gina Ballinger aus Graz, Österreich: Ihre Stickbilder sind von Originalzeichnungen der Künstlerin Carmen Ramierz und aus ihrer langjährigen Freundschaft inspiriert. Die Bilder setzen sich aus vielen unterschiedlichen Zeichnungen zusammen, mit denen sie im Laufe ihrer Arbeit einen Dialog aufnimmt. Sie greift einzelne Figuren auf und bringt sie in einen neuen Zusammenhang.

Ursula Hofmann, Nürnberg: In ihrem Glasperlenschmuck verarbeitet die Textildesignerin Ursula Hofmann alte Glasperlen in einer sehr aufwendigen, traditionellen Häkeltechnik.

Anke Hennig, Halle mit wunderbaren neuen Kreationen in der ihr ganz eigenen Technik finden sie auch hier.

Dorit Schubert aus Dresden: Die Klöppeltechnik als Mittel der Schmuckgestaltung ist Dorit Schuberts große Spezialität.Sie verarbeitet feine Fäden aus Silber, Edelstahl und farbigem Nylon in traditioneller Klöppeltechnik zu filigranem Schmuck.

Caro Bärtling, z.Zt. Australien, hat dennoch ihren neuen Stick-Schmuck der Leni-Serie geschickt.

Sally Collins, englische Schmuckdesignerin, sorgt für eine Sensation mit ihren aufregenden Broschen.

Joanne Haywood, Wie eine dreidimensionale Bleistiftzeichnung wirken die Schmuckstücke aus geschwärztem Silberdraht. Gehäkeltes setzt farbige bzw. materielle Akzente und Kontraste.
Die Natur und dekorative Traditionen inspirierten die Joanne Haywood zu ihrem ungewöhnlichen Knospen- und Ranken-Schmuck.

Karla Schabert aus Berlin zeigt Häkelschmuck, dessen Reiz in der filigranen Oberflächenstruktur liegt. Es werden Glasperlen und Hohlformen umhäkelt. 

Tanja Niedermann, aus Karlsruhe zeigt Textilstruktur-Ringe

Die Ostereier wirken passend zum Thema wie in Spitzen getaucht. Wir bekamen sie von Herrn Klaus Wiezin, der eingefärbte Hühner-, Enten- und Gänseeier in einer alten Kratztechnik bearbeitet. 6 bis 4 Stunden braucht er um so ein kleines Meisterwerk zu schaffen.






 
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