> 15. April bis 30. Mai 2009
... ist es immer wieder schön an der Natur zu lauschen. Als unerschöpflicher Inspirationsquell nährt sie jene kreativen Geister, die uns dazu verführen Vogelgezwitscher als Ohrschmuck zu tragen. Sich mit Seifenblasen zu schmücken. Dem Libellenflug im Angesicht einer Vase nach zu träumen. Den Garten ins Wohnzimmer zu holen. Ihre Schöpfungen zelebrieren die Natur. Und sie verzaubern ihre schönsten Aspekte in kostbare Objekte für die Ewigkeit. »mehr…

Vom 15. April bis 30. Mai 2009
Mo-Fr 12-19 Uhr, Samstags 11-16 Uhr

craft2eu Ladengalerie für europäisches Kunst!Handwerk und Design
Eppendorfer Weg 231
20251 Hamburg
Telefon 040/480 928-22
Telefax 040/480 928-24

 
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Natürlich haben wir für Sie auch virtuell aufbereitet - damit sie auch von Ferne etwas davon haben gibt es hier Bilder aus der Ausstellung und von den Objekten - mit Verlinkung auf die craft2eu-Künstlerseiten soweit vorhanden.

Die Namensliste folgt den Bildern in der Reihenfolge von rechts nach links -  (klicken sie auf die fettgedruckten Namen und sie bekommen eine ganze Seite Informationen dazu )

Karen Nyholm aus Arhus in Dänemark hört das Gras wachsen! Die kleinen Grasstücke sind schon sehr originell, die Graslampe ein echter Hingucker - Glückskäfer sind auch dabei.

Pascale Riberolles hat sich schon einen großen Namen unter den französischen Glaskünstlern gemacht! Ihre neusten Arbeiten sind wunderschöne Hängelampen aus einem farbigen Glasschirm, den sie mit einer raffinierten Naturcollage bekrönt. Lauter kleine Unikate, ein bißchen hippie und sehr poetisch.

Joe Hogan,(2Abb.), ist der irische Meister des Körbe flechtens. Von ihm stammt ein grundlegendes Sachbuch über die Korbflechterei. Neben der Traditionspflege wagt er aber auch experimentelle Weiterführungen,  skulptural aufrgende Einzelstücke. Wir baten ihn für unsere Ausstellung um seine Spezialität, runde Körbe in denen er Weiden- oder Haselnußkätzchen, Sumpfmyrthe, Lärchenzweige und vieles andere verflicht. Wie von Zauberhand fügen sich diese so fragilen Materialien in das Rund eines Korbes und geben ihm eine ganz eigenwillige und erstaunlich dauerhafte Struktur. In diesen Objekten sucht Joe Hogan die innigere Verbindung zur Natur. Er bewahrt das Vergängliche für eine kleine Ewigkeit. Sein feines Handwerk berührt die Natur-Sehnsucht in jedem von uns ? und der köstliche Duft der Hölzer verführt als dezenter Hauch unsere Nasen.

Maria Jauhiainen darf mit ihren zart-elastischen Lethi-Schalen aus Kupfer und Lack und dem graphisch anmutigen Ginko-Halsschmuck nicht fehlen.

Cornelius Réer  schickte uns rechtzeig seine allerneusten hohen"Torso" Vasen, hochtransparent in gedeckten Farben und streng organischer Form.

Inge Marie Fruelund (2Abb.) ist schon lange etabliert in der dänischen Keramikszene aber unsere persönliche Neuentdeckung des vergangenen Jahres. Ihre Gefäße aus rotem Tonscherben erinnern so sehr an die Arts&Crafts Bewegung, auch an Jugendstil, Art Deco - doch es fehlt ihnen das Gewichtige.

Kaori Tatebayashi lässt die Schatten auf ihren geformten Tellern spielen und suggeriert mit ihren so schlichten Formen die Schalen von Früchten aus denen Köstliches getrunken und gegessen werden darf.

Andrea Platten und Peter Burkhardt, das Keramikerpaar aus dem Allgäu, entwickelte ein Geschirr, das als perfekte Ausstattung für ein Picknick im Bambuswald erscheint - da würden sogar die Pandas zum Frühstück kommen! Durchaus massive Steinzeugformen werden mit einem lebhaften Blätterdekor versehen - in einer "ewig" sonnigen Farbkombination von leicht gelbem Weiß und leicht türkisem Lindgrün. Fast als samtig weich kann man den matten Glasurauftrag beschreiben. Diese Mischung aus Vertrauen erweckender Standhaftigkeit und Appetit anregender Leichtigkeit zeichnet dieses Geschirr als etwas sehr Besonderes aus.

Katarina Horst, fängt in ihren Schalen das Wasser ein: es erstarrt zu lebhaft transparenter Optik mit dem Griff eines Handschmeichlers.

Christiane Perrochon erforscht seit Jahren die Farben, experementiert mit Materialien und Glasuren um mit ihrer Farbpalette noch immer nicht an die Grenzen ihrer Möglichkeiten zu stoßen. Wir fingen mit Tellern in 18 verschiedenen Farben und 5 Nuancen Celadon an - schon das ist unglaublich in seiner Variationsbreite.

Sonngard Marcks, vermittelt mit ihren neuesten Fayencemalereien mal wieder den Eindruck sie würde in einem Zaubergarten wohnen und permanent seine neuesten Sensationen bannen wollen. Passend zum Frühjahr sind es dieses Mal Zwiebelgewächse, Tulpen, Lilien und Schachbrettblumen.

Barbara Hast fasziniert mit ihren allerfeinsten Prozellanen, kleinen Unikaten "aus der Unterwasserwelt" oder was sie sich eben darunter vorstellt.

Anna Carin Dahls  Waldvasen und Lichter spinnen dekoratives Waldgeflüster.

Jörg Ulrich, entlockt dem Holz von Flieder bis Ahorn und Pappel, heimischen Obsthölzern bis edlen Tropenhölzern ihren ganz eigenen Charakter. In sich wiegenden Kalebassenformen und Kugelgefässen zaubert er die faszinierende Lebensgeschichte des Werkstückes zu Tage. Dies organischen Formen erscheinen einem wie Früchte, formal aber auch inhaltlich. In ihnen konzentriert und bewahrt sich die Historie des Baumes, die Maserung als Dokument des Wachsens und Werdens, das nun im Objekt Würdigung erfährt.

Robert Race  - welche Sensation! Er schickte uns natürlich wieder eine große Kiste voller Spaßvögel, das ganze Programm, und dazu einen echten "ruminant", der tiefe Töne erzeugt!

Daniel Reynolds ' Saat geht auf und wir ernten wieder Kohl und Zwiebel, die sie demnächst auch in vielen deutschen Zeitschriften wiedersehen werden.

Anna Sykora  geriet eher durch Zufall in diese Ausstellung. Die Farben ihrer neuen Teeschalen sind in ihrer Kombination voller natürlicher Poesie und machen einfach mit.

Birgit Holzapfel Graphikerin aus Hamburg brachte uns den passenden Blumenschmuck aus Papier wie gerade eben einem Bilderbuch entsprungen - und haltbarer als all' die Tulpensträusse die in den letzten Wochen ihren großen Auftritt in der Galerie hatten.

Ulrike Hamm   - Artifizielle Natürlichkeit, Kostbarkeit und Leichtigkeit sind charakteristisch für ihre Schmuckstücke aus gefärbtem Pergament.

Sabine Lang' s Bubble Schmuck: Es scheint so als sei man gerade dem Bade entstiegen und habe den Badeschaum zu einem Schmuckstück arrangiert mitgenommen. Die transparenten Schmuckstücke von Sabine Lang wirken durch die Reflexion des Lichts. Farb- und Lichteindrücke werden immer wieder neu von der Umgebung bestimmt. Dabei wird der Anschein von edlem schmuck, Perlen und üppigen Colliers geschaffen. Der Schmuck ist so leicht, dass man ihn kaum auf der Haut spürt - wie en zarter Lufthauch und pures Licht.

in der Folge der Photos sind die Schmuckstücke auf den Tellern von Christiane Perrochon angerichtet.

Mit dem Photoapparat geht Sally Grant auf Motivjagd für ihren Schmuck. Subtile saisonale Veränderungen in der Natur, Strukturen von Gräsern und Ästen ? alles wird eingefangen, ausgewählt und als Fotoätzung auf das Silber gebracht. Farben liefert fein aufgebrachter Emaillepuder. Diese kleinen Naturstudien lässt Sally Grant als solche wirken oder kombiniert sie mit historisch überlieferten Schmuckformen.

Der "Physalis-Schmuck" von Christine Lambrecht ist nicht nur von der Natur inspiriert, sondern die Fruchthülle der Physalis Alkekengi (auch Lampionfrucht genannt), dient bei der Herstellung als Grundmaterial. Aus dem charakteristischen fünfeckigen Querschnitt der Physalis entstehen die "Physalis-Ringe", die sich jeder Hand variabel anpassen. Die Trägerin findet durch Drehen des Rings am Finger ihre eigene "perfekte" Passform.Die einzigartige, naturgegebene Struktur der Fruchthülle wird bei der Anfertigung auf das jeweilige Schmuckstück übertragen. Es entstehen Ringe, Halsschmuck, Ansteckschmuck und Ohrschmuck aus 925/- Silber.  Die Farbe, die der "Physalis-Schmuck" teilweise erhält, reflektiert das Spektrum der nuancenreichen Reifestadien der Pflanze.

Gänseblümchen gibt e derzeit nicht nur auf allen Wiesen sondern auch als Ringe von Carla Nuis.  

Mette T.Jensen  - schickte eine umfassende Ringkollektion, sowie herrliche "Loopings" für die Ohren und Armreifen -  ihr eleganter Holzschmuck ist immer wieder eine kleine Sensation.

Jill Ratel liefert uns den Fisch - Sardinen, fetten Bückling und Forelle - immer Ofenfrisch von der französischen Atlantikküste!








 
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